Großübung Elisabeth im Wienerwaldtunnel

170 Einsatzkräfte übten an diesem Samstag vier Stunden lang den Ernstfall im drittlängsten Bahntunnel Österreichs.

ÖBB, Rotes Kreuz, Polizei und die Bezirkshauptmannschaft nahmen ebenso an der Übung teil.

Übungsannahme war ein Auffahrunfall zwischen einem unbesetzten Personenzug und einem Kesselwagenzug in zwei Kilometer Tiefe des Tunnels. Der Personenzug fing Feuer und aus einem beschädigten Kessel trat konzentrierte Schwefelsäure aus. Beide verletzten Lokführer mussten gerettet werden, die Brandbekämpfung erfolgen und das weitere Austreten der Säure unterbunden werden.

Die FF Dietersdorf war als Kommando Schadstoff eingesetzt und verantwortlich für die Koordination der Schadstoffeinheiten. Zu unseren Aufgaben zählte die Vorbereitung der Schadstoffgruppen für den bevorstehenden Tunneleinsatz. Vor der Einfahrt in den Tunnel, wurden diese dem entsprechenden Kommando „Tunneleinsatz“ übergeben. Wir unterstützen auch die Übungsleitung mit Auskünften und Maßnahmen über den ausgeflossenen Schadstoff, um hier keine weiteren Gefahren aufkommen zu lassen.

Insgesamt wurden 23 Feuerwehren mit 25 Fahrzeugen zum Tunneleinsatz der Alarmstufe S3 mit Brandereignis alarmiert.

Fotogalerie des BFKDO Tulln
Text: BFKDO Tulln & FF-Dietersdorf